Montag, 2. Mai 2011

Social Media trifft reallife

Pepsis neue Getränkeautomaten sind sozial

In diesen Tagen stellt PepsiCo auf der „National Automatic Merchandising Association's One Show" in Chicago einen ersten Prototypen dieser neuen Getränkeautomaten vor. Das als „Social Vending System“, also als „soziales Automatensystem" geführt wird. Highlight dabei: Das High-Tech-Produkt verfügt über einen Touchscreen-Interface und über eine Internet-Verbindung.
Pepsi-Kunden sollen mit diesem Technologie-Einsatz während des Kaufvorgangs, direkt am sogenannten „Point of Sale“, zu jeder Zeit und mit jeder Marke von PepsiCo in Verbindung stehen. Außerdem will das Unternehmen das Schaffen eines Markenbewusstseins auch über verschiedene Methoden ausbauen: Wer zum Beispiel eine bestimmte Brause im Automaten auswählt, soll diese auch als Geschenk verschicken können. Dazu würde die Eingabe eines Empfängernamens, dessen Handynummer und ein kurzes Anschreiben genügen. Das Geschenk soll sich außerdem mit direkt am Automaten aufgenommenen Videos personalisieren lassen.
pepsi 18777 595x446 Pepsis neue Getränkeautomaten: Social Media meets Real Life
PepsiCo Inc. entwickelt derzeit eine neue Verkaufsplattform. Pepsis Getränkeautomaten sollen zukünftig online und sozial sein. (Foto: Michel Filion / flickr.com, Lizenz: CC-BY)
Die ersten Bilder, bzw. Mockups von Pepsis Getränkeautomaten ziert wohl nicht umsonst ein aufforderndes „Be social". Sollte das System so auf den Markt kommen, wäre es wohl eines der ersten, das derart konsequent - weil offensichtlich - auf die sozialen Strukturen der Kunden setzt.

Pepsis Getränkeautomaten als Spielkonsolen 2.0

Im Detail sollen derartige Spielereien wie folgt aussehen: Der Empfänger bekommt einen Code auf sein Mobiltelefon gesendet, geht zum nächstgelegenen Social Vending System von PepsiCo und holt sich sein Geschenk ab. Im Gegenzug könnte der Beschenkte dem Schenker eine Brause zurückschenken. Als sozialer Akt soll es aber ebenso möglich sein, Produkte auch an völlig Fremde zu senden, als Spende. Hier lassen diese ersten Details ein Punktesystem erahnen, in der ständige Interaktion mit der Marke Pepsi belohnt wird. Quasi ein Live-Action-Social-Game, wie es bis dato nur 100 Prozent digital aus einschlägigen Social Networks bekannt ist. Sonderaktionen, Coupon und Rabatt-Dienstleistung mal außen vor gelassen, die sich ja auch zwischen online und offline abspielen.
Derartige Spielereien sieht Mike Durham, Innovations-Chef von PepsiCo Foodservice, als Zukunftsmodell der Markenkommunikation. Bisher sei der Marketing-Einsatz von Social Media noch zu statisch und bilde sich zu sehr Online ab. Die Vision sei deshalb, so Durham, diese neuen Technologien so einzusetzen, dass gleichzeitig Neukunden gewonnen und neue Wege der Interaktion mit der Marke, mit Sozialen Netzwerken und am Verkaufsort geschaffen werden. Im Vordergrund stehe der Spaß beim Kauf, der die Kunden überzeugen soll.

Sonntag, 1. Mai 2011

Einzelhandel setzt auf Search und E-Mail, Social Media gewinnt an Bedeutung



Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEM) sind für den Einzelhandel laut einer Studie der artegic AG die beliebtesten Elemente im Online Marketing-Mix. 73,2 Prozent bzw. 72,4 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf SEO bzw. SEM, weitere 20,1 Prozent planen den Einsatz von SEO bzw. SEM (13,3 Prozent).
Als gleichwertiger Dritter im Bunde hat sich E-Mail-Marketing etabliert. Bereits 71,2 Prozent setzen auf Marketing per elektronischer Post. Beim geplanten Einsatz liegt E-Mail-Marketing mit 17,4 Prozent sogar noch vor SEO und SEM.

In der Studie hat der Bonner E-CRM Beratungs- und Technologieanbieter gemeinsam mit dem E-Commerce Center Handel (ECC) die Erwartungen, Zielsetzungen und Ergebnisse beim Online-Dialogmarketing im Einzelhandel untersucht. Der erste Teil der Studie, der jetzt erschienen ist, nimmt besonders die Social Media Maßnahmen in den Blick und offenbart neben dem starken Bedeutungszuwachs vor allem eine große Diskrepanz zwischen den Zielsetzungen und den erreichten Zielen.
Stärkstes Wachstum im geplanten Marketingeinsatz verzeichnen Kundenmeinungstools (27,4 Prozent), Mobile Marketing (27,1 Prozent) und Affiliate Marketing (25,1 Prozent). Social Networks landen nur auf einem überraschenden vierten Platz. Dennoch planen 24,2 Prozent den Einsatz von Facebook im Marketing. Rund die Hälfte (47,2 Prozent) setzen Facebook bereits ein.
Die Frage nach der Entwicklung der Bedeutung des Social Media Marketings für Retail-Unternehmen wird klar beantwortet. Nicht weniger als 84,6 Prozent sehen die Bedeutung von Social Media in den nächsten zwei Jahren steigen oder stark steigen. Nur rund 5 Prozent Prozent sehen Social Media als Eintagsfliege und in der Bedeutung sinkend.
Social Media steckt allerdings noch in den Anfängen. Viele Unternehmen haben bereits erste Erfahrungen gemacht – ernsthaft eingesetzt wird Social Media Marketing laut der Studie aber kaum. Als wichtigstes Problem identifizieren 59 Prozent der befragten Händler mangelnde Ressourcen für das Social Media Marketing. So ist es kein Wunder, dass mit der wachsenden Bedeutung auch die Budgets für Social Media steigen. Rund 80 Prozent der befragten Retail-Unternehmen plant, die Budgets in Social Media auszubauen oder sogar deutlich auszubauen.
Betrachtet man die erreichten Ergebnisse sieht die Bilanz jedoch noch überschaubar aus. Lediglich 12,1 Prozent der Unternehmen haben mehr als 10.000 Facebook-Fans. Mehr als die Hälfte (50,6 Prozent) hat weniger als 1.000 Fans. Diese implizite Frage nach dem erreichten Marketing-Effekt spiegelt auch der Vergleich von Zielen und Zielerreichung wider.
Für die Studie wurden insgesamt 227 Handelsunternehmen aus dem B-To-B- und B-To-C-Bereich zum Einsatz von Online-Marketinginstrumenten befragt.
Der erste Teil der Studie „Online Dialogmarketing im Retail“ mit Schwerpunkt Social Media kann bei der artegic AG unter www.artegic.de/retailstudie angefordert werden.
Gerne Helfen wir ihnen bei Fragen zum Thema Emailmarketing unter www.seolution.info .